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Neu im Oktober 2010:
Zwist und Zwietracht unter wallenden Locken
Erinnerungen eines Tabaksbeutels an Welfenfürsten im Zeitalter des Absolutismus
Copyright 2010 by Hermann Janson, CH-6006 Luzern
ISBN 978-3-941737-30-3
Die soeben erschienene Historische Erzählung führt den Leser in das Zeitalter der Allonge-Perücken. Im heftigen Streit der Welfenfürsten um die Hegemonie in Norddeutschland obsiegen die Hannoveraner, erlangen die heiss begehrte neunte Kurwürde im Deutschen Reich und besteigen 1714 den Thron von Grossbritannien. Zwischen den Fronten der hadernden Vettern wandert das Universalgenie Gottfried Wilhelm Leibniz, dessen Buhlen um Beratungsverträge bei allfälligen Potentaten zur Aufbesserung seiner Löhnung als hannoverscher Hofrat hier und da irritiert. Von der Wissenschaft schon zu seiner Zeit als Jurist, Philosoph, Staatsmann, Historiker, Mathematiker, Physiker und Chemiker gefeiert, genoss er bei Hofe eben nur das einem bürgerlichen Bediensteten ohne gewichtiges politisches Amt zustehende Ansehen.
In der am Vorabend des Siebenjährigen Krieges angesiedelten Rahmenhandlung begegnet man dem als Lügenbaron in die Geschichte eingegangenen Karl Friedrich von Münchhausen und drei seiner Vettern, die zu gleicher Zeit hohe Ämter in Hannover und Braunschweig bekleideten; sowie einem fiktiven Bibliothekar, für den ein alter englische Tabaksbeutel als Erzähler fungiert - - .
Zu gleicher Zeit kam bei Books on Demand eine überarbeitete und auf den Stand von 2010 gebrachte Zweitauflage von
DER ISLAM ALS STAATSUTOPIE
Djihad im Wandel der Geschichte
Eine Analyse - 2008
Copyright 2008 by Hermann Janson, CH-6006 Luzern
ISBN 987-3-8334-7451-4, Book on Demand, Norderstedt
heraus.
Die Thematik hat gerade in jüngster Zeit erneut an Aktualität gewonnen. Im Gegensatz zu viel beachteten Veröffentlichungen einschlägiger Autoren aus Politik und Presse widerspricht diese schon 1955 als juristische Dissertation an der Universität Bern vorgelegte und seither weiter entwickelte rechts-historische Analyse der weit verbreiteten Annahme, der Islam sei eine dem Christen- und Judentum gleichzusetzende, verfassungsgeschützte Religion und weist dem islamischen Gottesstaat vorwiegend staatsrechtlich relevante Normen zu, dessen unverrückbares Dogma im Anspruch auf spirituelle und weltliche Universalität gipfelt.
Als Leitfaden für Politiker geeignet, zeigt das Buch auch Ansätze zur Konfliktlösung auf.
MEINE ZEIT MIT UNRUHE
S o lautete das Motto Herzog Heinrichs des Jüngeren von Braunschweig Wolfenbüttel, der vor dem Hintergrund von Reformation und Renaissance, zur Mehrung von Macht und Ansehen im Umfeld Karls V. seine politischen Fäden spann, sich den Kaiser zum engen Freund, Martin Luther zum ärgsten Feind machte. Wo immer gestritten wurde, mischte er mit - meist zum eigenen Nutzen, der zugleich seinem Fürstentum zum Vorteil gereichte. Viele Entscheidungen traf er aus dem Bauch heraus. Eine gute Portion Glück half ihm aus mancher Patsche heraus, so dass man ihn - unbeschadet seines Rufes als notorischer Ehebrecher - zurecht als einen der erfolgreichsten fürstlichen Familienunternehmer der beginnenden Neuzeit deuten kann.
Die Romanform grenzt das Buch von wissenschaftlichen Werken ab, ohne auf historische Genauigkeit zu verzichten. Nachempfunden sind lediglich Begegnungen und Gespräche ganz persönlicher Natur. Solche tragen zum Verständnis der Beweggründe für das Handeln der Beteiligten bei und können sich durchaus zugetragen haben, auch wenn sie nun mal von keinem Chronisten aufgezeichnet wurden. Auf Wertungen im Sinne von political correctness aus heutiger Sicht habe ich ebenso verzichtet; wie eine fantasievolle Ausschmückung des Buches mit erotischen Intimitäten. Der Leser möge es mir nachsehen.
Meine Zeit mit Unruhe - Herzog Heinrich der Jüngere von Braunschweig Wolfenbüttel, ISBN 3-937664-26-2, Appelhans Verlag, Braunschweig, 2005.
Die Romane Aischa und Serena spannen den Bogen von der arabischen Welt des siebten Jahrhunderts zu der des zwanzigsten, während die rechtsgeschichtliche Abhandlung Djihad den im einundzwanzigsten Jahrhundert durch irregeleitete Glaubensfanatiker ausgerufenen Heiligen Krieg des Islam gegen die Mächte des Abendlandes relativiert.
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