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Hermann Janson 1931 in Hannover geboren und aufgewachsen, faszinierte mich schon als Schüler alles Historische. Besonders angetan war ich von der Geschichte des heimatlichen Welfenhauses, wie auch von der des islamischen Kalifenstaates. Meine beruflichen Ziele gingen in andere Richtung. Ich begann in Hamburg - als mittelloser Werkstudent - das Jurastudium und promovierte 1955 an der Universität Bern mit einer völkerrechtlichen Wertung islamischer Rechtsquellen und -Praxis. Als Kaufmann und Unternehmer in Europa, dem Nahen Osten, Lateinamerika und Südostasien tätig, blieb ich besonders der arabischen Welt und ihrer Kultur verbunden, Dese Neigung fand - seit ich als Privatmann in der Schweiz ansässig bin - ihren literarischen Niederschlag in den Büchern Aischa, Serena und Djihad. Erheblicher Verdruss über die Exzesse des islamischen Fundamentalismus bewirkte eine Denkpause, während der mir mein in der Schulzeit verfasstes, aber unverwertetes Manuskript über Herzog Heinrich den Jüngeren von Braunschweig Lüneburg wieder in die Hände fiel. Mit der Erkenntnis, dass es noch immer an einer biografischen Würdigung dieses bedeutenden Welfenherrschers fehlte, fand ich zur niedersächsischen Landesgeschichte zurück. Die umfangreichen Bestände der Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel ermöglichten mir, mein Wissen zu ergänzen. Die Vorstellung des im 16 Jahrhundert, der Zeit Kaiser Karls und Martin Luthers handelnden Buches fand in der Veranstaltungsfolge des 'Renaissancejahres 2005' zu Wolfenbüttel einen würdigen Platz und bewirkte eine sehr wohlwollende Aufnahme. |
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